Dr. Haindl stiftet - 07. Mai 2006Anlässlich seines 50. Geburtstags beabsichtigt Dr. Georg Haindl, einen eigenen „Augsburger Universitätspreis für Versöhnung und Völkerverständigung” zu stiften. Damit sollen nach den Vorstellungen des Stifters Persönlichkeiten ausgezeichnet werden, die sich ganz besondere Verdienste um die Versöhnung und Völkerverständigung erworben haben. Der Preis - mit 10.000 Euro dotiert - soll erstmals 2007 und dann im zweijährigen Turnus vergeben werden. Über die Vergabe entscheidet dann eine Jury, der neben dem Stifter der Bayerische Wissenschaftsminister Dr. Thomas Goppel, OB Dr. Paul Wengert, der Rektor der Universität Augsburg, Professor Wilfried Bottke, und Mieczyslaw Pemper, Ehrenbürger der Stadt und der Uni Augsburg, angehören werden. Die Uni Augsburg misst dem Anliegen von Dr. Haindl großes Gewicht bei und wird bei der Auswahl des Preisträgers und der Vergabe des Preises durch ihre Einrichtungen unterstützend tätig werden. Nach den Intentionen des Stifters steht der Preis im Dienste weiterer Förderung des Profils der Friedensstadt Augsburg und ihrer Universität. Den von ihm so begrüßten und geteilten Willen Augsburgs, als „Stadt des Friedens” das Vermächtnis des Religionsfriedens zeitgemäß zu pflegen und umzusetzen sowie seine persönliche Faszination durch Menschen, die ihr Leben und Wirken oft unter großen Opfern und Risiken in den Dienst von Versöhnung und Völkerverständigung gestellt haben, nennt Haindl als das eine von zwei Motiven, die ihn zu dieser Stiftung bewogen haben. Das andere Motiv sei seine enge Verbundenheit mit der Universität Augsburg. An ihr hat Haindl 1976 bis 1981 Wirtschaftswissenschaften studiert. Nach praktischer Tätigkeit hat er hier 1989 auch promoviert - 19 Jahre nach der Gründung dieser Universität, für die sein Vater Dr. Georg Karl Maria Haindl (1914 - 1970) in den 1960er Jahren als Vorsitzender des Schwäbischen Hochschulkuratoriums ein zentraler Wegbereiter war. Nachdem er der Uni zu ihrem 35-jährigen Gründungsjubiläum im Gedenken an seinen Vater schon eine Amtskette gestiftet hat, ist die Initiative für den „Augsburger Universitätspreis für Versöhnung und Völkerverständigung” ein weiterer Schritt, mit dem Dr. Georg Haindl sich in die Tradition des großzügigen Mäzenaten- und Förderertums der Familie zugunsten der Uni Augsburg einreiht. So hat die Haindl Papier GmbH & Co. KG bereits im Jahr 1999 aus Anlass ihres 150-jährigen Bestehens der Uni 2,5 Millionen Euro zum Bau und auch zur dauerhaften Finanzierung einer Professur für BWL mit Schwerpunkt Umwelt- und Produktionsmanagment gestiftet. |