Unser Bezirk macht Schule - 16. Mai 2006Der Bezirk wird oft als das „unbekannte Wesen” bezeichnet - damit das nicht so bleibt, tritt Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert gern auch in Kontakt mit den Schulen. So wird derzeit beim Bezirksjugendring Schwaben ein Informationsmodul über die Bezirksarbeit für Schulen entwickelt. Und Reichert geht offensiv auf die Schüler zu. Das Engagement trägt Früchte. Immer mehr junge Leute und Pädagogen sind interessiert an der Institution. So empfing Bezirkstagspräsident Reichert gerade Schüler und Lehrer vom Peutinger Gymnasium und aus deren Austauschschule in Laval in der Bezirksverwaltung. Er informierte die 30 jungen Leute vor Ort über die Partnerschaft des Bezirks Schwaben zum Département Mayenne, dessen Hauptstadt Laval ist. „Partnerschaften wie die zwischen den beiden Schulen sind die Basis, auf der wir ein friedliches Europa bauen können”, dozierte er vor den Schülern aus den achten Klassen.
Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert (rechts) setzt auf direkten Kontakt zum Nachwuchs. Er nahm sich Zeit für die Austauschschüler aus Laval. Intensiv mit dem Bezirk und seinen Aufgaben setzten sich 20 Lehrer und Rektoren aus dem Landkreis Aichach-Friedberg beim Besuch in der Berufsschule für Logopädie des Bezirks in Augsburg auseinander. Zu der Fortbildung war es auf Initiative von Schulamtsdirektor Udo Franz Zieroff gekommen. „Wir bieten regelmäßig Fortbildungen für Pädagogen in zukünftiger Verantwortung an, die sich für Funktionsstellen qualifizieren wollen”, so Zieroff, „dabei ist es uns wichtig, dass deren Horizont erweitert wird und man ebenso die Bereiche außerhalb des Klassenzimmers kennen lernt”. Bei dem Treffen mit Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert, Bezirksrat Wolfgang Bähner und Schulleiter Dr. Thomas Fritzsche nahmen die Pädagogen zahlreiche praktische Anregungen für den Unterricht mit. So bekamen sie eine Einführung in den Bezirk und Informationen über dessen eigene Schulen, die ja von der Berufsfachschule für Logopädie über die Berufsfachschulen im Gesundheitswesen bis hin zu der Schule am Förderzentrum „Hören” reichen. Die Logopädie-Schule als auch das Förderzentrum bieten Serviceleistungen für Kinder mit Sprach- und Sprechstörungen oder Schwierigkeiten beim Hören an, die auch die Regelschulen vor Ort nutzen können. |